| Zurück zum Ursprung |
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Der Weg zurück zum Ursprung wird für den DEUTSCHEN SCHÄFERHUND lang und beschwerlich, nur grundlegende Reformen können Abhilfe schaffen. Der Schäferhund wurde von der Schöpfung geschaffen, der Standard von den unfehlbaren Funktionären des Schäferhundeverein - Augsburg (SV), dem selbst ernannten weltweit ALLEIN anerkannten Verband für den Deutschen Schäferhund!
Das Zuchtziel darf nicht die Verstümmelung des Rückens und der Hinterhand sein, selbst dann nicht, wenn der SV vorgibt, durch den selbst verabschiedeten Standard gedeckt zu sein.
In selbstherrlicher Vermessenheit und Überschätzung masst sich der SV die Exekutivgewalt einer öffentlichen Einrichtung wie Polizei oder Hoheitsverwaltung an! Bedenklich dabei ist die Tatsache, dass es in den oberen Etagen des SV niemals an Volljuristen mangelte. Siehe Urteil vom Landgericht München, Z1.7 0 4269/88. Die vom SV eingebrachte Klage gegen den IRJGV - Hans Fürst, wurde kostenpflichtig abgewiesen. Es wäre vom SV anständig gewesen, darüber auch weltweit seine Mitglieder über diese Schlappe unterrichtet zu haben! Zur Beweisführung bot der SV das GEISTIGE EIGENTUM seines Zuchtbuches an, der Richtersenat verglich es mit der Erstellung eines Telefonbuches, Nummer reiht sich an Nummer, damit war der Geist im SV amtlich klargestellt.
Wie das wünschenswerte Zuchtziel nicht annähernd erreicht wurde, setzte der SV mit dem Exodus des "Weissen Schäferhundes" einen gravierenden Trugschluss. Die Annahme, dass ein Zuchtverbot den WEISSEN zum Aussterben verurteilen würde, war der Fauxpas des Jahrhunderts der Kynologie. Im Gegenzug organisierten sich exkommunizierte Züchter zu Spezialvereinen in ganz Europa. Trittbrettfahrer sind nicht nur in der Politik unterwegs, Pseudovereine traten auf den Plan, jeder empfahl sich als der "Beste" für den Weissen Schäferhund. Eines hatten sie gemeinsam, die gute Nase für den Mammon, sprich Zuchtbuch. Der Begriff wurde der seriösen Kynologie entlehnt, allerdings gibt es nur Ablagen von Deck- und Wurfscheinen, ein jährlich gebundenes Zuchtbuch wurde noch nicht gesichtet! Der Nepp hielt Einzug, Horrorgebühren pro Ahnentafel von DM 150.00 / öS 1000.00 sind üblich. Sogar fertige Championhunde dürfen eine Zuchttauglichkeitsprüfung ablegen. Diese besteht aus einem Gerassel mit Kieselsteinen im Topf und sonstigen Spässen. Wie wichtig diese Disziplin ist, zeigt die abgenommene Gebühr von DM 100.00 / öS 700.00. So gesehen im März 1998 in Oberösterreich! An den Taten soll man sie erkennen.
Auch hier will IRJGV und ÖHU regulierend eingreifen, ein Bruchteil der genannten Summe würde auch genügen. Seit der Gründung 1954 begnügen wir uns damit, ohne Aufwand einen geordneten Geschäftsbetrieb zu führen. Unsere Mission, dem Weissen Schäferhund die volle Gleichstellung mit jeder anderen Hunderasse zu garantieren, wurde erfüllt.
April 1998, ©Europäische Hundesport-Union (EHU) | |